80m dünnflüssiger Schlamm. Irgendwo in der Mitte: Ein tiefes Loch. Egal. Untersetzung, 2ter Gang – und los! Rein in die Suppe, raus aus der Suppe! Härrlisch :-)


Hier treffen wir dann auch auf Einzelkämpfer Stefan Engers, der seinem Patenkind Tobias mal so richtig zeigt, was ein Landy alles kann. Der Kleine kann gar nicht genug bekommen.


Der nächste Graben hat's allerdings in sich. Tyron stürzt sich als erster in die Fluten. Reinkommen ist ja noch leicht...


...Rauskommen dagegen etwas ganz anderes. Auf dem Lehm-Wall, der gerade zuvor noch mühelos von einem Mercedes G überquert wurde, sitzt der lange 109 auf, rutscht seitlich ab und frisst sich fest.


Während Tyrons popeliges Camping-Schäufelchen beim ersten Zustechen verbiegt, macht sich Udo einsatzfreudig daran, den Landy auszugraben. Doch es nützt alles nix. Am Ende wird der Landy von besagtem Mercedes G geborgen.

Fazit der Aktion: Auspuff im Motorraum halb abgerissen, Abgase in der Fahrerkabine auf den 500km Rückfahrt, Tyron kommt stoned in München an ;-)


Ehren-Rettung der Landy-Fraktion: Unter den Augen der bereits erwartungsvoll grinsenden Zuschauer unternimmt Hanno den nächsten Versuch...


...und zieht sich am anderen Ende mit seinen monströsen 9 x 16 Reifen mühelos aus der Brühe und über den Wall.


Am Ende des Tages haben schließlich fünf Landy-Motoren Ihre Taufe hinter sich. Denn auch Mike Stache (LR 90) und Raphael Müller (LR 110) hatten Ihren Kisten die obligatorische Fango-Packung verpasst.

Ein Problem ist nur der auf dem Kühler festgebackene Schlamm, der dem Kühler die nötige Luft zum Kühlen raubt...

...und so begint im Lager eine ausgedehnte Spül-Orgie mit Papp-Bechern und Wasser-Kanistern. Hanno und Tyron kommen dank Ines sogar in den Genuss einer ordentlichen Motorwäsche im nahegelegenen Koblenz.

Nur Raphael nimmts locker und schenkt dem Fahrtwind sein Vertrauen. Dafür wird er auf der Rückreise auch prompt mit überkochendem Kühlwasser belohnt ;-)
Stefan Engers mit Patenkind Tobias



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